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Individuelle Diagnostik

Kernspintomographie

Die Kernspin- auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt – ist das modernste bildgebende Verfahren in der Radiologie. Die Bildgebung basiert auf einem starken Magnetfeld in der „Röhre“, in welcher der Patient liegt, ohne den Einsatz von schädlicher Röntgenstrahlung. Dadurch hat man den großen Vorteil, auch Kinder und Schwangere ab dem 4. Schwangerschaftsmonat mit MRT untersuchen zu können.

Bei vielen Untersuchungen befindet sich der Kopf frei ausserhalb der Röhre. So können meist auch Patienten mit Platzangst (Klaustrophobie) ohne größere Probleme untersucht werden. Wir begleiten Sie einfühlsam bei der Untersuchung.

Neben sämtlichen orthopädischen Fragestellungen eignet sich die MRT hervorragend zur Darstellung des Gehirnes, sämtlicher Gefäße des Körpers, aber auch der inneren Bauchorgane.
Aber auch die Darstellung der Prostata mittels MRT  sowie auch der Brustdrüse stellen einen Schwerpunkt meiner radiologischen Tätigkeit dar.

1.  Spezielle MRT-Untersuchungen:

MRT bei Brustdiagnostik:
Neuere Studien empfehlen eine regelmäßige, ergänzende MRT bei Hochrisikopatientinnen. Gerade in dichtem Drüsengewebe (ACR III, ACR IV) können so verdächtige Veränderungen sicherer aufgespürt werden. Eine wichtige Rolle spielt die Mamma-MRT zudem bei der Beurteilung von Brustimplantaten sowie des noch vorhandenen Drüsengewebes – dies ist mit der Mammographie nur sehr eingeschränkt möglich.
Nicht nur bei der Abklärung, auch bei der Vorsorge spielt die MRT eine immer größere Rolle. Neuere Studien haben gezeigt, dass bei einigen Tumorgruppen die Mamma-MRT bis zu 50% mehr suspekte Läsionen finden kann als die Mammographie und der Ultraschall! Daher empfiehlt die Fachgesellschaft American Cancer Society in ihren aktuellen Leitlinien zur Brustkrebsdiagnostik die regelmäßige Durchführung der Mamma-MRT bei Hochrisikopatientinnen (ergänzend zur Mammographie).

MRT der Prostata:
Die MRT der Prostata ist das derzeit beste bildgebende Verfahren zur Darstellung der Prostata, um einen bösartigen Tumor nachzuweisen. Die MRT ermöglicht mehr Diagnosesicherheit durch multimodale Bildgebung: Die sogenannte Perfusion und Diffusionsbildgebung liefern genaue Informationen über den Ort und die Ausbreitung eines möglichen Tumors.
Das Prostatakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor beim Mann. Was zu seiner Entstehung führt, ist weitgehend unbekannt. Ursächlich dürften aber genetische Faktoren, Umweltfaktoren sowie Hormoneinflüsse sein. So ist z.B. das Erkrankungsrisiko etwa 4-5 fach erhöht, wenn Vater oder Brüder an Prostatakrebs erkrankt sind.

Die MRT kann helfen, eventuell unnötige diagnostische und therapeutische Eingriffe bei wenig aggressiven Tumoren oder gutartigen Veränderungen zu verhindern.

Wer soll sich untersuchen lassen:
Bei der ab dem 50. Lebensjahr empfohlenen Tastuntersuchung der Prostata sind gerade die kleinen Tumoren schwer zu entdecken.
Rund 30 % der über 50-jährigen Männer und bis zu 70% der über 80-jährigen haben ein symptomloses Karzinom der Prostata – oft versteckt zwischen gutartigen Knoten.
Auch die transrektale Sonographie besitzt oft nur eine eingeschränkte Aussagekraft. Der Urologe bestimmt als Ergänzung den sogenannten PSA-Wert (Prostataspezifisches Antigen) im Blut. Ist dieser Wert erhöht, besteht der Verdacht auf einen Prostatatumor und somit ist eine Biopsie erforderlich.
Der PSA-Wert ist jedoch in über der Hälfte der Fälle bei gutartigen und harmlosen Erkrankungen der Prostata erhöht. Die meist ungezielte Biopsie (12 bis 18 Proben) erreicht eine Trefferquote von nur 30 bis 40 %.
Wenn bei der Biopsie keine Tumorzellen gefunden werden, schließt das dennoch einen Tumor keineswegs aus. Gegebenenfalls muss die Biopsie dann wiederholt werden.
Mittels MRT können nun verdächtige Areale schon vor! einer geplanten Biopsie lokalisiert werden. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit, den Tumor auch zu treffen, erheblich an.
Die bei der MRT-Untersuchung gewonnen Bilder können im Falle einer notwendigen Biopsie direkt auf die Ultraschallbilder des Urologen übertragen werden (sog. MRT-Fusionsbiopsie). Somit können während der Biopsie gerade kleine und ungünstig gelegene Tumoren mit deutlich höherer Sicherheit (bis zu 85%) getroffen werden.

Wie läuft die Untersuchung ab:
Der Magnetresonanztomograph erstellt hochauflösende Aufnahmen der Prostata und bildet auch umgebende Strukturen wie die Samenblasen und den Beckenboden präzise ab.
Die gesamte Untersuchung wird ohne Spule im Enddarm bequem im Liegen durchgeführt und dauert etwa 25 Minuten.
Um die Durchblutung der Prostata darzustellen sowie Lymphknoten und andere Strukturen besser differenzieren zu können, wird ein gut verträgliches, nicht-jodhältiges Kontrastmittel (Gadolinium) über eine Armvene verabreicht. Informieren Sie uns bitte, wenn bei Ihnen eine entsprechende Allergie oder eine Funktionsstörung der Niere vorliegt. Bei der Untersuchung sollte die Harnblase möglichst leer sein.
Da die MRT der Prostata sehr empfindlich auf Bewegungen reagiert, wird vor der Untersuchung ein gut verträgliches Medikament gegeben, das den Darm ruhig stellt (Buscopan). Sie sollten vor der Untersuchung möglichst wenig trinken sowie auf Kaffee und Tee verzichten. Am Tag vor der Untersuchung sollten blähende Speisen gemieden werden.
Wichtig: eine MRT-Untersuchung der Prostata sollte nicht in den ersten 6 Wochen nach einer Prostatabiopsie durchgeführt werden.

2. Vorteile der MRT:

  • Keine Strahlenbelastung, da zur Bildgewinnung keine Röntgenstrahlen eingesetzt werden
  • Aufnahmen können beliebig oft wiederholt werden
  • Einsatz auch bei Kindern möglich
  • Einsatz bei Schwangeren in Einzelfällen ab dem 4. Schwangerschaftsmonat möglich
  • Sehr exakte, risiko- und schmerzlose Untersuchung
  • Betrachtung von Organen und Geweben in jeder beliebigen Ebene, auch dreidimensional, möglich
  • Hervorragende Unterscheidung zwischen gesundem Gewebe und krankhaften Veränderungen
  • Sehr gute Darstellung der meisten Gefäße ohne invasive Methoden
  • Ausgesprochen gute Verträglichkeit bei Anwendung von Kontrastmitteln

3. Wann ist eine MRT sinnvoll:

Was wird untersucht?
Die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) ist bei vielen diagnostischen Fragestellungen unverzichtbar, beispielsweise um herauszufinden, ob Rückenschmerzen durch einen Bandscheibenvorfall verursacht werden.
Die MRT eignet sich – als zumeist einziges bildgebendes Verfahren – hervorragend dazu, Verletzungen von Gelenken darzustellen.
Aber auch Weichteilgewebe -zum Beispiel Binde-, Muskel- oder Nervengewebe, ebenso das Gehirn und alle inneren Organe, können ausgezeichnet untersucht werden.
Aber auch Blutgefäße, Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge können wir mit der MRT sehr gut darstellen und begutachten.

Einsatzgebiete der MRT
In meiner Praxis wird die MRT zur Diagnose von Veränderungen und Erkrankungen folgender Organe und Gewebe eingesetzt:

  • Kopf, Gehirn und Rückenmark
  • Wirbelsäule
  • Alle Gelenke
  • Muskeln, Bänder und Knorpel
  • Halsweichteile
  • Weibliche Brust
  • Bauch- und Beckenorgane
  • Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge ohne Kontrastmittel
  • Nieren und Harnwege
  • Weibliche Beckenorgane
  • Prostata
  • Blutgefäße (Kopf, Hals, Nieren)

4. Was müssen Sie vor der Untersuchung beachten:

Metallhaltige Gegenstände ablegen
Bevor Sie den Untersuchungsraum für die Magnetresonanztomographie betreten, müssen Sie alle Gegenstände ablegen, die Metall enthalten könnten: Geld, Schlüssel, Schmuck, Uhren, Brille, Hörgerät, herausnehmbare Zahnprothesen etc. Auch Scheck- und Chipkarten dürfen nicht in die Nähe des Magneten gelangen.
Tragen Sie bitte keine Wimperntusche, denn diese enthält unter Umständen Metallpartikel, und informieren Sie uns über Tätowierungen sowie Permanent-Make up.

Herzschrittmacher und Co.
Patienten mit Herzschrittmachern, eingepflanzten automatischen Defibrillatoren sowie mit einigen älteren künstlichen Herzklappen und Innenohrimplantaten können im MRT nicht untersucht werden. Kein Hinderungsgrund für eine MRT-Untersuchung sind dagegen in der Regel:
organische und die meisten neueren künstlichen Herzklappen
implantierte Medikamentenpumpen
metallische Gefäßclips oder Gefäßprothesen
Metallimplantate wie Nägel, Platten und Prothesen in Knochen und Gelenken
Falls Sie Unterlagen zu einem metallischen Implantat haben, bitten wir Sie, diese zur Untersuchung mitzubringen.

Metallsplitter im Gewebe
Im Gewebe fest fixierte Metallsplitter stellen ebenfalls keine Gefahr während der MRT dar, allerdings darf die Untersuchung nicht durchgeführt werden, wenn sich solche Metallsplitter in oder in der Nähe des Nervensystems, der Lunge, des Auges oder von Gefäßen befinden.
Sie müssen uns in diesen Fällen vor der Untersuchung darüber informieren. Unsere erfahrenen Mitarbeiter und Ärzte stehen Ihnen hier im Zweifelsfalle mit Rat und Tat zur Seite.

5. Wie läuft eine MRT-Untersuchung ab?

Untersuchung in der „Röhre“:
Die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten. Meistens liegen die Patienten auf dem Rücken auf einer Liege, die in das röhrenförmige Gerät hineingefahren wird. Um eine gute Bildqualität zu erhalten, sollte man möglichst ruhig liegen. Zusätzlich bitten wir die Patienten, bei einigen Untersuchungen immer wieder einmal den Atem kurz anzuhalten. Hierzu erhalten Sie von Zeit zu Zeit Atemanweisungen.
Während der kompletten Untersuchung werden die Patienten von medizinischen Personal über einen Bildschirm oder direkt vom Bedienraum überwacht.

Wann wird intravenöses Kontrastmittel benötigt:
Bei manchen Fragestellungen, z. B. Untersuchung von Tumoren oder Entzündungsherden, ist die intravenöse Gabe eines gadoliniumhaltigen Kontrastmittels notwendig. Es ermöglicht eine bessere Diagnostik und Aussagekraft der Untersuchung. Nebenwirkungen der Kontrastmittelgabe wie beispielsweise eine allergische Reaktion sind sehr selten. MR-Kontrastmittel gehören zur Gruppe der sichersten und verträglichsten MRT-Kontrastmittel.
Innerhalb weniger Stunden wird es mit dem Urin wieder vollständig aus dem Körper ausgeschieden.
Eine der wenigen Kontraindikationen für diese intravenösen Kontrastmittel sind schwere Nierenerkrankungen. Wenn Sie unter einer solchen leiden, bitten wir Sie, uns darüber zu informieren.

6. Müssen Patienten mit Platzangst auf die Untersuchung verzichten?

Bei vielen MRT-Untersuchungen bleibt der Kopf ausserhalb der Röhre. So können meist auch Patienten mit Platzangst (Klaustrophobie) ohne größere Probleme untersucht werden. Die gesamte Untersuchung wird von der anwesenden Röntgenassistentin über ein großes Glasfenster mitverfolgt.
Wir begleiten Sie einfühlsam bei der Untersuchung.

7. Was ist der Unterschied zwischen MRT und CT?

Im Gegensatz zur Computertomographie (CT), die mit Röntgenstrahlen arbeitet, werden bei der MRT Schichtaufnahmen des Körpers mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen erzeugt. Die Patienten sind deshalb bei der MRT keiner Strahlenbelastung ausgesetzt.
Die strahlungsfreie MRT wird oft als Konkurrenz zur CT dargestellt. Ich sehe beide Methoden jedoch als sich ergänzende Untersuchungsmethoden. Je nach zu untersuchender Region, diagnostischer Fragestellung, persönlicher Situation des Patienten etc. entscheidet der Radiologe in jedem Einzelfall, welche Methode sich am besten eignet.
In Notfallsituationen oder bei unruhigen Patienten wird zum Beispiel eher eine CT durchgeführt, da sie innerhalb von wenigen Minuten eine Diagnose liefert. Die Untersuchung mittels Kernspintomographie dauert dagegen zwischen 15 und 30 Minuten.

Dafür wird die MRT-Untersuchung in der Regel eingesetzt:
zur besseren Untersuchung von Weichteilgewebe, Gelenkstrukturen, Brustgewebe und Gehirn und Nerven
zur Untersuchung von Kindern und jungen Erwachsenen (wegen der fehlenden Strahlenbelastung)

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Ultraschall

Bei der Ultraschall-Untersuchung ( Sonographie) werden Ultraschallwellen in den Körper gesendet. Je nachdem, auf welches Organ sie auftreffen, werden sie von dort in unterschiedlicher Weise reflektiert und danach wieder empfangen. Als Sender und Empfänger dient der sogenannte „Schallkopf“. Aus den empfangenen Schallwellen wird ein Bild errechnet.

Mit der Sonographie können nahezu alle inneren Bauchorgane (z.B. Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren) sehr gut dargestellt werden.
Der Ultraschall eignet sich auch hervorragend zur Untersuchung der Blutgefäße wie z.B. der Halsschlagader oder auch der Gefäße der Beine, um z. B. Durchblutungsstörungen feststellen zu können.
Der Ultraschall erlaubt auch eine ausgezeichnete Beurteilung der Schilddrüse ( Größe, Knoten, Funktionsstörungen) sowie der Lymphknoten des Körpers, insbesondere der Halsweichteile, der Achseln sowie der Leisten.

Als Vorsorgeuntersuchung bietet die Ultraschalluntersuchung einen raschen Überblick über den aktuellen Gesundheitszustand (Hals und Halsgefäße, sämtliche innere Organe im Bauchbereich, Lymphknoten, etc.).

Auch Sehnen und Muskeln z.B. an Schulter und Knie können mit hoher Auflösung dargestellt werden.

Die Untersuchung erfolgt meist in Rückenlage und ist absolut schmerzfrei.
Sie ist auch bei Kindern und Schwangeren bedenkenlos möglich.

Ultraschall-Untersuchungen können auf Wahlarztbasis bei den Krankenkassen eingereicht werden. Eine Ultraschalluntersuchung kostet ca. 50 Euro, für kleine Regionen (z.B. Schilddrüse) ca. 25 Euro.

MRT

Die Magnetresonanztomographie ist das modernste bildgebende Verfahren in der Radiologie. Sie arbeitet nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Hilfe eines Magnetfelds, und kommt so ohne Strahlenbelastung aus.

Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung bietet einen raschen Überblick über den aktuellen Gesundheitszustand. Die Untersuchung ist absolut schmerzfrei. Sie ist auch bei Kindern und Schwangeren bedenkenlos möglich.

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